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Wie baut man eine Content-Strategie für das gesamte Buyer's Journey auf?

Wie baut man eine Content-Strategie für das gesamte Buyer's Journey auf?

Die Customer Journey ist längst nicht mehr linear – besonders im B2B-Bereich in Deutschland navigieren Entscheider durch ein komplexes Netzwerk aus Informationen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Laut einer aktuellen Studie von Sirius Decisions konsumieren B2B-Käufer durchschnittlich 17 Content-Stücke, bevor sie überhaupt mit einem Anbieter in Kontakt treten. Eine durchdachte Content-Strategie, die jeden Schritt der Buyer's Journey begleitet, ist daher kein Nice-to-have mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie eine ganzheitliche Content-Strategie entwickeln, die potenzielle Kunden von der ersten Awareness bis zur Kaufentscheidung und darüber hinaus begleitet.

Die Grundlagen: Buyer's Journey verstehen und Content-Ziele definieren

Bevor wir in die Tiefe gehen, müssen wir verstehen, was die Buyer's Journey eigentlich ist. Im B2B-Kontext beschreibt sie den Weg, den ein potenzieller Kunde von der ersten Wahrnehmung eines Problems bis zum Kaufabschluss durchläuft. Klassischerweise wird sie in drei Hauptphasen unterteilt: Awareness (Bewusstsein), Consideration (Abwägung) und Decision (Entscheidung).

Dr. Michaela Weber, Content-Strategin bei der Digitalagentur NextLevel in München, erklärt: "Viele Unternehmen in Deutschland konzentrieren sich zu stark auf die Decision-Phase und vernachlässigen die frühen Phasen der Customer Journey. Dabei entscheidet sich oft schon in der Awareness-Phase, ob ein Anbieter überhaupt in die engere Auswahl kommt."

Für jede Phase der Journey müssen Sie spezifische Content-Ziele definieren. In der Awareness-Phase geht es primär darum, Aufmerksamkeit zu generieren und Problembewusstsein zu schaffen. In der Consideration-Phase steht die Vermittlung von Lösungsansätzen im Vordergrund. Die Decision-Phase fokussiert sich auf Conversion und die Überzeugung, warum Ihre Lösung die beste Wahl ist.

Die Phasen der Buyer's Journey im Detail

    • Awareness: Der Kunde erkennt ein Problem oder eine Herausforderung
    • Consideration: Der Kunde evaluiert verschiedene Lösungsansätze
    • Decision: Der Kunde wählt einen spezifischen Anbieter/eine Lösung
    • Retention: Nach dem Kauf geht es um Kundenbindung und Upselling

Eine Umfrage von Content Marketing Institute und MarketingProfs zeigt, dass nur 37% der B2B-Unternehmen in Deutschland eine dokumentierte Content-Strategie haben, die alle Phasen der Buyer's Journey abdeckt. Hier liegt enormes Potenzial brach.

Buyer Personas entwickeln: Die Grundlage jeder erfolgreichen Content-Strategie

Eine effektive Content-Strategie beginnt mit dem tiefgreifenden Verständnis Ihrer Zielgruppe. Buyer Personas sind semi-fiktive Repräsentationen Ihrer idealen Kunden, basierend auf Marktforschung und realen Daten über Ihre bestehenden Kunden. Im B2B-Bereich ist dies besonders komplex, da oft mehrere Stakeholder am Entscheidungsprozess beteiligt sind.

Für den deutschen Markt ist es wichtig, die Besonderheiten der lokalen Geschäftskultur zu berücksichtigen. Deutsche B2B-Entscheider legen oft besonderen Wert auf Gründlichkeit, technische Details und Referenzen. Eine Studie von Bitkom Research zeigt, dass 72% der deutschen B2B-Einkäufer detaillierte technische Dokumentationen als entscheidend für ihre Kaufentscheidung bewerten.

Bei der Erstellung von Buyer Personas sollten Sie folgende Aspekte berücksichtigen:

    • Demografische Daten (Position, Branche, Unternehmensgröße)
    • Herausforderungen und Schmerzpunkte
    • Informationsquellen und bevorzugte Kanäle
    • Entscheidungskriterien und Kaufbarrieren
    • Persönliche und berufliche Ziele

Thomas Müller, B2B-Marketing-Direktor bei Siemens, betont: "Wir haben festgestellt, dass wir in Deutschland nicht nur eine Persona pro Zielunternehmen benötigen, sondern mindestens drei: den technischen Evaluator, den wirtschaftlichen Entscheider und den Endanwender. Jeder hat unterschiedliche Informationsbedürfnisse und Schmerzpunkte."

Content-Mapping: Die richtigen Inhalte für jede Phase der Buyer's Journey

Nachdem Sie Ihre Buyer Personas definiert haben, ist der nächste Schritt das Content-Mapping – die strategische Zuordnung von Inhaltstypen zu den verschiedenen Phasen der Buyer's Journey. Dieses Mapping stellt sicher, dass Sie für jeden Touchpoint die passenden Inhalte bereitstellen.

Awareness-Phase: Problembewusstsein schaffen

In dieser frühen Phase suchen potenzielle Kunden nach Informationen zu ihren Herausforderungen, oft ohne konkrete Lösungen im Blick zu haben. Geeignete Content-Formate sind:

    • Blog-Artikel zu branchenrelevanten Themen und Trends
    • Infografiken, die komplexe Probleme visualisieren
    • Kurze Erklärvideos zu Herausforderungen der Branche
    • Branchenstudien und Marktberichte
    • Podcasts mit Experteninterviews

Ein Beispiel aus der Praxis: Die SAP Deutschland veröffentlichte eine Studie zum "Digitalen Reifegrad deutscher Mittelständler", die spezifische Herausforderungen aufzeigte, ohne direkt SAP-Produkte zu bewerben. Diese Studie generierte über 3.500 Downloads und wurde zu einem wertvollen Tool für die frühe Lead-Generierung.

Consideration-Phase: Lösungsansätze präsentieren

In dieser Phase evaluieren potenzielle Kunden verschiedene Lösungsansätze. Hier sollten Sie Inhalte anbieten, die Ihre Expertise demonstrieren und Lösungswege aufzeigen:

    • Detaillierte Whitepaper zu Lösungsansätzen
    • Webinare mit praxisnahen Beispielen
    • Case Studies, die ähnliche Probleme und deren Lösung zeigen
    • Vergleichende Analysen verschiedener Lösungsansätze
    • Interaktive Tools wie ROI-Rechner oder Selbsttests

Die Bosch Rexroth AG bietet beispielsweise interaktive Konfiguratoren an, mit denen Interessenten verschiedene Hydrauliklösungen durchspielen können. Diese Tools haben die Qualifizierungsrate von Leads um 45% erhöht, da Interessenten bereits im Vorfeld ein tieferes Verständnis der Lösungen entwickeln konnten.

Decision-Phase: Überzeugen und konvertieren

In der Entscheidungsphase benötigen potenzielle Kunden Inhalte, die sie in ihrer Kaufentscheidung bestärken:

    • Detaillierte Produktdemonstrationen und Tutorials
    • Kundenerfolgsgeschichten und Testimonials
    • Vergleichstabellen mit Wettbewerbern
    • Kostenlose Testversionen oder Produktmuster
    • Detaillierte technische Dokumentationen

Besonders in Deutschland sind technische Spezifikationen und Zertifizierungen wichtige Entscheidungskriterien. Laut einer Studie von Forrester Research lesen 83% der deutschen B2B-Entscheider technische Dokumentationen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen – deutlich mehr als im europäischen Durchschnitt (71%).

Die richtigen Kanäle für Ihre Content-Distribution auswählen

Die besten Inhalte sind wertlos, wenn sie Ihre Zielgruppe nicht erreichen. Eine durchdachte Kanalstrategie ist daher essenziell für den Erfolg Ihrer Content-Strategie. Dabei gilt es, die Besonderheiten des deutschen B2B-Marktes zu berücksichtigen.

LinkedIn hat sich in Deutschland als dominante Plattform für B2B-Content etabliert. Laut dem Social Media Marketing Industry Report nutzen 91% der deutschen B2B-Unternehmen LinkedIn für ihre Content-Distribution. Aber auch spezialisierte Plattformen wie XING spielen in Deutschland eine wichtigere Rolle als in anderen Märkten.

Kanalauswahl nach Buyer's Journey-Phase

Verschiedene Kanäle eignen sich unterschiedlich gut für die einzelnen Phasen der Buyer's Journey:

    • Awareness: Social Media, SEO-optimierte Blog-Artikel, Podcasts, PR
    • Consideration: E-Mail-Marketing, Webinare, Fachportale, LinkedIn-Gruppen
    • Decision: Persönliche Beratung, Produktdemos, Fallstudien, Direktmarketing

Dr. Klaus Schmidt, Digital Marketing Professor an der Hochschule München, erklärt: "Deutsche B2B-Entscheider schätzen nach wie vor den persönlichen Kontakt. Digitale Kanäle sind wichtig für die frühen Phasen der Journey, aber spätestens in der Decision-Phase erwarten viele einen persönlichen Austausch – sei es per Video-Call oder im direkten Gespräch."

Ein interessanter Trend ist die zunehmende Bedeutung von Audio-Content. Laut einer Studie von Audible Business hören 42% der deutschen Führungskräfte regelmäßig Business-Podcasts – eine Chance, die noch nicht von allen Unternehmen genutzt wird.

Content-Produktion: Qualität, Konsistenz und Skalierbarkeit sicherstellen

Eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung einer umfassenden Content-Strategie ist die kontinuierliche Produktion hochwertiger Inhalte. Hier einige bewährte Ansätze:

Content-Cluster und Themenpillar entwickeln

Statt isolierter Einzelbeiträge empfiehlt sich die Entwicklung von Content-Clustern um zentrale Themenpillar. Diese Struktur unterstützt nicht nur Ihre SEO-Strategie, sondern erleichtert auch die systematische Content-Erstellung. Ein Themenpillar könnte beispielsweise "Digitale Transformation im Mittelstand" sein, mit Clustern zu Teilaspekten wie "Cloud-Migration", "Prozessautomatisierung" und "Change Management".

Die DATEV eG hat mit diesem Ansatz die organische Reichweite ihrer Inhalte um 67% steigern können, wie ihr Content-Marketing-Leiter auf dem Digital Marketing Forum 2024 in Berlin berichtete.

Content-Repurposing: Aus einem Inhalt mehrere machen

Ein effizienter Ansatz ist das systematische Repurposing von Inhalten. Aus einem umfassenden Whitepaper können beispielsweise mehrere Blog-Artikel, Infografiken, Social-Media-Posts und Webinar-Inhalte entstehen. Dies maximiert den ROI Ihrer Content-Investitionen.

Ein Beispiel: Die Würth Gruppe hat aus ihrer jährlichen Kundenbefragung nicht nur einen umfassenden Report erstellt, sondern daraus auch eine Webinar-Reihe, mehrere Fachbeiträge und eine interaktive Infografik entwickelt. Durch diesen Multiplikationseffekt konnte die Reichweite der Inhalte verdreifacht werden.

Make or Buy: Inhouse-Produktion vs. Outsourcing

Eine strategische Entscheidung betrifft die Frage, welche Inhalte intern erstellt und welche ausgelagert werden sollten. Für sehr technische oder branchenspezifische Inhalte ist oft internes Fachwissen unerlässlich. Für allgemeinere Themen oder spezielle Formate wie Videos kann externes Know-how sinnvoll sein.

Laut einer Umfrage der Content Marketing Agentur B2B setzen 63% der deutschen B2B-Unternehmen auf ein hybrides Modell, bei dem strategische Inhalte intern konzipiert und die Produktion teilweise ausgelagert wird.

Content-Performance messen und optimieren

Eine effektive Content-Strategie erfordert kontinuierliche Messung und Optimierung. Dabei sollten Sie phasenspezifische KPIs definieren, die über einfache Engagement-Metriken hinausgehen.

KPIs für die verschiedenen Phasen der Buyer's Journey

    • Awareness: Reichweite, Sichtbarkeit, Traffic, Social Shares, Verweildauer
    • Consideration: Content-Downloads, Webinar-Anmeldungen, Newsletter-Abonnements
    • Decision: Anfragen, Produktdemo-Buchungen, Conversion-Rate
    • Retention: Kundenzufriedenheit, Wiederkaufsrate, Empfehlungen

Besonders wichtig ist die Verknüpfung von Content-Metriken mit Geschäftsergebnissen. Laut einer Studie von Demand Gen Report haben 78% der B2B-Käufer ihre Kaufentscheidung aufgrund von Content getroffen – aber nur 24% der Unternehmen können den direkten Einfluss ihrer Content-Maßnahmen auf den Umsatz messen.

Die Bayer AG hat ein ausgeklügeltes Attribution-Modell entwickelt, das den Einfluss verschiedener Content-Touchpoints auf den Kaufabschluss misst. Dadurch konnte das Unternehmen die Content-Investitionen um 30% effektiver allokieren und den ROI der Content-Marketing-Maßnahmen um 45% steigern.

A/B-Testing und kontinuierliche Optimierung

Systematisches A/B-Testing sollte fester Bestandteil Ihrer Content-Strategie sein. Testen Sie verschiedene Überschriften, Formate, Veröffentlichungszeitpunkte und Call-to-Actions, um kontinuierlich zu lernen und zu optimieren.

Die Deutsche Telekom Business Solutions führt regelmäßig A/B-Tests für ihre Whitepaper-Landing-Pages durch und konnte dadurch die Conversion-Rate um durchschnittlich 23% steigern. Besonders effektiv war die Anpassung der Formularlänge und die Personalisierung der Ansprache basierend auf der Branche des Besuchers.

Integration von Sales und Marketing für eine nahtlose Buyer's Journey

Eine erfolgreiche Content-Strategie erfordert die enge Abstimmung zwischen Marketing und Vertrieb. Nur wenn beide Abteilungen an einem Strang ziehen, kann eine nahtlose Customer Experience über alle Phasen der Buyer's Journey hinweg gewährleistet werden.

In Deutschland ist die Trennung zwischen Marketing und Vertrieb traditionell oft stärker ausgeprägt als in anderen Märkten. Laut einer Studie von SiriusDecisions bezeichnen nur 34% der deutschen B2B-Unternehmen ihre Sales- und Marketing-Abteilungen als "eng verzahnt" – deutlich weniger als im europäischen Durchschnitt (47%).

Sales Enablement durch Content

Effektives Sales Enablement stellt sicher, dass der Vertrieb über alle relevanten Inhalte verfügt und diese gezielt im Verkaufsprozess einsetzen kann. Dazu gehören:

    • Verkaufsunterlagen, die auf Content-Assets aufbauen
    • Schulungen zu neuen Inhalten und deren Einsatzmöglichkeiten
    • Gemeinsame Content-Planung mit Input aus Kundengesprächen
    • Content-Empfehlungen basierend auf der Buyer's Journey-Phase

Die Phoenix Contact GmbH hat ein digitales Content-Hub für ihren Vertrieb entwickelt, das situativ passende Inhalte für verschiedene Kundengespräche empfiehlt. Dieses Tool hat die Abschlussrate bei Erstgesprächen um 28% erhöht, da Vertriebsmitarbeiter nun gezielter auf die spezifischen Informationsbedürfnisse der Kunden eingehen können.

Fazit: Eine ganzheitliche Content-Strategie als Wettbewerbsvorteil

Eine durchdachte Content-Strategie, die alle Phasen der Buyer's Journey abdeckt, ist in der heutigen digitalen B2B-Landschaft unverzichtbar. Sie ermöglicht es, potenzielle Kunden von der ersten Awareness bis zur Kaufentscheidung und darüber hinaus zu begleiten und dabei wertvolle Touchpoints zu schaffen.

Der Aufbau einer solchen Strategie erfordert ein tiefes Verständnis Ihrer Zielgruppe, eine sorgfältige Content-Planung für jede Phase der Journey, die Auswahl der richtigen Kanäle sowie kontinuierliche Messung und Optimierung. Besonders im deutschen B2B-Markt mit seinen Besonderheiten ist eine maßgeschneiderte Herangehensweise erfolgsentscheidend.

Unternehmen, die es schaffen, Marketing und Vertrieb eng zu verzahnen und eine nahtlose Content-Experience über alle Touchpoints hinweg zu bieten, werden sich auch in Zukunft vom Wettbewerb abheben. Wie Dr. Carsten Meyer, Chief Digital Officer bei Bosch, treffend formuliert: "Content ist nicht mehr nur ein Marketing-Tool, sondern ein strategisches Asset, das den gesamten Customer Lifecycle prägt und maßgeblich zum Geschäftserfolg beiträgt."

Beginnen Sie noch heute mit der Entwicklung oder Optimierung Ihrer Content-Strategie – Ihre potenziellen Kunden werden es Ihnen danken, indem sie zu tatsächlichen Kunden werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert es, eine umfassende Content-Strategie zu entwickeln?

Die Entwicklung einer vollständigen Content-Strategie für alle Phasen der Buyer's Journey nimmt typischerweise 2-3 Monate in Anspruch. Dies umfasst die Analyse der Zielgruppe, die Entwicklung von Buyer Personas, Content-Mapping, Kanalstrategie und die Erstellung eines redaktionellen Kalenders. Die Implementierung und Produktion der ersten Inhalte kann weitere 1-3 Monate dauern, abhängig von den verfügbaren Ressourcen.

Welche Content-Formate haben die höchste Conversion-Rate im B2B-Bereich?

Laut aktuellen Studien haben Webinare mit 73% die höchste Conversion-Rate im B2B-Bereich, gefolgt von Case Studies (70%) und Whitepapers (63%). Allerdings variieren diese Werte je nach Branche und Buyer's Journey-Phase. In der Decision-Phase sind produktspezifische Demos und technische Dokumentationen besonders effektiv.

Wie viel Budget sollte für Content-Marketing im B2B-Bereich eingeplant werden?

B2B-Unternehmen in Deutschland investieren durchschnittlich 26-30% ihres Marketingbudgets in Content-Marketing. Erfolgreiche Unternehmen tendieren dazu, einen höheren Anteil (35-40%) zu investieren. Wichtiger als die absolute Höhe ist jedoch die strategische Allokation des Budgets entlang der Buyer's Journey und die Messung des ROI.

Wie kann man Content-Marketing-Maßnahmen mit dem Vertrieb abstimmen?

Effektive Abstimmung zwischen Content-Marketing und Vertrieb erfordert regelmäßige gemeinsame Planungsmeetings, klare Prozesse für Feedback aus Kundengesprächen, gemeinsame KPIs und ein zentrales Content-Repository, auf das der Vertrieb leicht zugreifen kann. Einige Unternehmen etablieren dedizierte "Content-Botschafter" im Vertriebsteam, die als Schnittstelle fungieren.

Wie oft sollte man seine Content-Strategie überprüfen und anpassen?

Eine grundlegende Überprüfung der Content-Strategie sollte mindestens halbjährlich stattfinden. Kontinuierliche Performance-Analysen sollten jedoch monatlich durchgeführt werden, um taktische Anpassungen vorzunehmen. Bei signifikanten Marktveränderungen, neuen Produkteinführungen oder Änderungen in der Unternehmensstrategie ist eine außerplanmäßige Überprüfung ratsam.